Claude Fable 5.1
Claude Fable 5.1 Modell-Übersicht
Claude Fable 5.1 ist der Nachfolger von Claude Fable 5 und damit das neue Spitzenmodell von Anthropic. Wie der Vorgänger ist es auf anspruchsvolles Reasoning und langlaufende Aufgaben als KI-Agent ausgelegt: autonomes Coding über Stunden, mehrstufige Recherchen sowie Dokumenten-, Tabellen- und Slide-Aufgaben. Gegenüber Fable 5 legt das Modell laut Anthropic vor allem bei agentischem Coding zu (Terminal-Bench 4.0: 55,8 % statt 42,0 %). Die Token-Preise bleiben mit $10 / $50 pro 1 Mio. Input-/Output-Token unverändert, Cache-Reads kosten mit $0,25 pro 1 Mio. Token aber nur noch ein Viertel. Gerade bei agentischen Workloads mit viel wiederholtem Kontext sinken die realen Kosten dadurch spürbar. Anthropic selbst empfiehlt für die meisten Aufgaben weiterhin das halb so teure Claude Opus 5 ($5 / $25). Fable 5.1 lohnt sich nach unserer Einschätzung erst dann, wenn Opus 5 auch bei hohem Effort an seine Grenzen stößt. Das inhaltsgleiche Claude Mythos 5.1 mit anderen Sicherheitsstufen bleibt ausgewählten Organisationen über das Trusted-Access-Programm "Project Glasswing" vorbehalten.
Features & Modalitäten
Claude Fable 5.1 Benchmark Scores
Technologie & Daten
Fable 5.1 setzt wie <a href="/modelle/anthropic/claude-sonnet-5">Sonnet 5</a> vollständig auf Adaptive Thinking: Reasoning ist immer aktiv, die Denktiefe steuerst du über den Effort-Parameter (low bis max, Standard high). Ein festes Thinking-Budget über budget_tokens gibt es nicht mehr. Neu in 5.1 sind der Effort-Wechsel mitten im Gespräch ohne Verlust des Prompt-Caches, turn-scoped System-Messages und lesbare Zwischenstände zwischen Tool-Calls, alle drei noch als Beta. Als Input verarbeitet das Modell Text und Bilder, der Output ist reiner Text. Zum Einsatz kommt der mit <a href="/modelle/anthropic/claude-opus-4.7">Opus 4.7</a> eingeführte Tokenizer; Architektur und Parameterzahl legt Anthropic nicht offen.
Technische Spezifikationen
| Architektur | Proprietärer Transformer |
|---|---|
| Input Kontextlänge | 1 Mio. |
| Output Kontextlänge | 128k |
| Tokenizer | Proprietärer Tokenizer (wie Opus 4.7) |
Besonderheiten
| Adaptive Thinking | Reasoning immer aktiv, Denktiefe über effort (low bis max) steuerbar. |
|---|---|
| Progress Updates (Beta) | Lesbare Zwischenstände zwischen Tool-Calls über display: "updates". |
| Günstige Cache-Reads | $0,25 statt $1 pro 1 Mio. Token |
| Content Provenance | Kennzeichnung der Herkunft generierter Inhalte. |
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- Deutlicher Sprung bei agentischem Coding und ResearchLaut Anthropic steigt Fable 5.1 in Terminal-Bench 4.0 von 42,0 % auf 55,8 % und in Terminal-Bench-Science von 24,7 % auf 52,6 %. Bei agentischer Recherche liegt es damit weit vor GPT-5.6 Sol (22,4 %).
- Günstigere Cache-Reads senken die realen KostenDie Token-Preise bleiben bei $10 / $50, Cache-Reads kosten aber nur noch $0,25 statt $1 pro 1 Mio. Token. Typische Workloads werden dadurch laut Anthropic rund 25 %, stark kontextlastige Agenten-Sessions bis zu 45 % günstiger als mit Fable 5.
- 1 Mio. Token Kontext und 128K OutputGanze Repositories, lange Recherchen oder komplette Dokumente passen in einen Durchgang. Bis zu 128K Token Output reichen auch für umfangreiche Refactorings oder lange Reports.
- Weniger Fehlalarme bei Security-ThemenAnthropic gibt rund 60 % weniger False Positives im Cybersecurity-Kontext an. Legitime Security- und Forschungsaufgaben werden damit seltener fälschlich blockiert.
Nachteile
- Teuerstes Modell der Claude-FamilieMit $10 / $50 pro 1 Mio. Input-/Output-Token kostet Fable 5.1 doppelt so viel wie Opus 5 ($5 / $25) und mehr als das Dreifache von Sonnet 5 ($3 / $15). Anthropic empfiehlt es selbst nur, wenn Opus 5 bei hohem Effort nicht ausreicht.
- Höhere LatenzAnthropic stuft die Latenz selbst als "Slower" ein. Das dauerhaft aktive Reasoning kostet Zeit, für schnelle, interaktive Anwendungen ist das Modell weniger geeignet.
- Proprietär, keine Open WeightsFable 5.1 ist nur über die Anthropic-API und Cloud-Partner nutzbar. Lokales Deployment, Self-Hosting oder Fine-Tuning sind nicht möglich.
- Breaking Changes gegenüber Fable 5Erzwungenes Tool-Use (forced tool_choice) liefert einen Fehler und Thinking-Blocks sind an das erzeugende Modell gebunden. Wer von Fable 5 migriert, muss seinen Code anpassen.
Vergleiche Claude Fable 5.1 mit anderen LLMs
Vergleiche Claude Fable 5.1 mit anderen Sprachmodellen anhand wichtiger Metriken wie Kontextgröße, Preisen und Benchmark-Leistung.
Claude Fable 5.1 ausprobieren
Du musst kein Entwickler sein: Claude Fable 5.1 ist auch direkt in Claude AI nutzbar.
Provider & APIs
Du kannst Anthropic Claude Fable 5.1 über die API folgender Anbieter nutzen.
Häufige Fragen zu Claude Fable 5.1
Kann ich Claude Fable 5.1 kostenlos nutzen?
Ja, Claude Fable 5.1 ist in Claude AI auch mit einem kostenlosen Konto nutzbar — allerdings meist mit Nutzungslimits.
Ist Claude Fable 5.1 Open Source?
Nein, Claude Fable 5.1 ist proprietär. Es gibt keine offenen Gewichte, die Nutzung läuft über Apps oder die API von Anthropic.
Welche Eingabeformate versteht Claude Fable 5.1?
Claude Fable 5.1 verarbeitet folgende Eingabeformate: Text, Bild.
Was kostet Claude Fable 5.1 über die API?
Über die API kostet Claude Fable 5.1 10,00 $ pro 1 Mio. Input-Token und 50,00 $ pro 1 Mio. Output-Token. Bei Reasoning-Modellen kommen Thinking-Tokens hinzu, die als Output abgerechnet werden.
Wie groß ist das Kontextfenster von Claude Fable 5.1?
Claude Fable 5.1 verarbeitet bis zu 1 Mio. Token in einer Anfrage.
Was ist der Vorgänger von Claude Fable 5.1?
Der direkte Vorgänger von Claude Fable 5.1 ist Claude Fable 5 (erschienen Juni 2026). Einen tabellarischen Vergleich der beiden Modelle findest du auf dieser Seite im Abschnitt „Vergleiche“.